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Just Eat (Lieferando) liefert vielfĂ€ltige Gerichte wie Pizza, Nudeln und Tacos schnell und bequem direkt nach Hause. Einfach per App bestellen, fĂŒr die ganze Familie genieĂen und entspannt bleiben â Just Eat bringt das Essen zu dir, wann immer der Hunger kommt.
Quelle: Dieser Spot wurde zuerst erkannt auf Pro7, (c) Just Eat
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Ich muss sagen, dieser Just Eat-Spot betritt das Parkett der klassischen Familienwerbung mit einer fast schon ironischen Verspieltheit. Die Eröffnungsszene, in der der arme Stefan arglosâvielleicht aber auch zwei Finger breit ĂŒberfordertâauf seinem Sofa versinkt, verspricht zunĂ€chst ein vertrautes âPapa packtâs nichtâ-Narrativ. Dennoch, aus meiner Sicht, schlĂ€gt der Spot dann eine angenehm ĂŒberraschende Wendung ein, wenn der Hunger als abstrakte Ăberforderung visualisiert und kurzerhand durch eine assoziative Sci-Fi-Utopie ersetzt wird.
Die Zielgruppe wird hier mit ziemlicher PrĂ€zision adressiert: Zwischen familiĂ€rer Alltagshektik und der Sehnsucht nach einem einfachen Ausweg trifft sich wohl ein GroĂteil der potenziellen Just Eat-Nutzer:innen wieder. Der kommunikative Grundgedanke der Erleichterung und Befreiung â Essen kommt bis an die Couch, inklusive witzigem Sci-Fi-BĂŒhnenbild â kommt so ziemlich auf den Punkt. Ich meine, gerade dieser BrĂŒckenschlag ins Fantastische setzt fĂŒr mich ein positives Ausrufezeichen hinter die Werbebotschaft: Ordinary Dad, extraordinary solution.
Von der kreativen Seite betrachtet, halte ich die Entscheidung, klassische Familienhunger-Logik mit einer artifiziellen, leicht ironisierten âGehirnschaltzentraleâ zu vermischen, fĂŒr durchaus gelungen. Wer sonst hört in seinem Kopf nicht gelegentlich das stakkatohafte âPizza, Nudeln, Klasse!â â wahlweise ergĂ€nzt durch ein gedankliches âSystem overdriveâ? Hier, meiner Ansicht nach, beweist die Kampagne den Mut, ein eigentlich banales Szenario durch ungewöhnliche Stilmittel neu zu rahmen.
Visuell gefĂ€llt mir insbesondere der Ăbergang von der Ecksofa-Romantik ins neonleuchtende Kontrollzentrum â das ist plakativ, auffĂ€llig und bleibt im GedĂ€chtnis. Die Farbigkeit sucht NĂ€he zur App und Marke, die wiederkehrenden orangefarbenen Logos und Buttons sorgen fĂŒr einen ausgesprochen konsistenten Markenauftritt. Ich persönlich empfinde die Bildsprache als charmant ĂŒberzeichnet, ohne in billige Klischees abzurutschen, was der Werbefilm durch die subtile, aber durchaus spĂŒrbare Selbstironie erreicht.
Was mich ĂŒberzeugt, ist, dass man nicht den klassischen âĂbervaterâ oder die makellose âSupermomâ bemĂŒht, sondern Stefan als freundlich-ĂŒberforderten Durchschnittsmenschen inszeniert. So fĂŒhlt sich das ganze Ensemble angenehm unprĂ€tentiös an. Auch die subtilen Anspielungen, wie der Junge, der am Bildschirm leckt, geben dem Spot einen leisen satirischen Unterton â ich finde, das hebt ihn wohltuend aus dem Feld der Genre-Konkurrenz hervor.
Als Fazit bin ich der Meinung, dass hier mit recht einfachen erzĂ€hlerischen Grundlagen â Chaos, Lösung, Familienfrieden â sehr intelligent gespielt wird. Die Mischung aus Alltagsabsurdismus und nerdigem SF-Charme als Metapher fĂŒr die âErleichterung durch Technologieâ finde ich fĂŒr eine Bestellung-per-App-Werbung beachtlich ambitioniert.
Insgesamt lĂ€dt der Spot meiner Meinung nach zu einer genaueren Betrachtung ein: Bringt der ironische Umgang mit FamilienrealitĂ€t und App-Technologie die gewĂŒnschte NĂ€he zur Zielgruppe? Oder verliert man sich im Gimmick? WĂŒrde mich freuen, wenn ihr eure fachlichen Gedanken oder ganz persönlichen EindrĂŒcke dazu dalasst â ist fĂŒr euch diese Art von Werbung ein gelungener Spagat zwischen Alltag und Fantasie, oder zu verspielt fĂŒr das, was sie eigentlich verkaufen will? Diskutiert gerne mit!
Relevante Sequenzen/ Szenen aus diesem TV Spot zur ErlÀuterung und ErgÀnzung:
Die Sequenzbeschreibungen der ausgestrahlten Fernsehwerbung/ Fernsehspot, basierend auf den exemplarisch genutzten Screenshots:
Ein Mann sitzt auf einem Sofa und schaut auf sein Smartphone. Um ihn herum mehrere bunte Kissen. Im Hintergrund eine Lampe und ein Bild an der Wand. Ein BĂŒcherregal links, eine Frau lehnt sich hinter ihm zurĂŒck. Auf einem Tisch vor ihm liegen Zeitschriften. Oben rechts ist ein orangefarbenes Logo zu sehen.
Eine Hand hĂ€lt ein Smartphone mit einem orangenen Bildschirm. Auf dem Display steht "DĂNKSCH AU GRAD A" ĂŒber dem weiĂen Just Eat-Logo. Oben rechts im Bild ist ein weiteres Just Eat-Logo. Der Hintergrund ist unscharf.
Ein Mann mit Bart und zerzausten Haaren sitzt auf einem Sofa. Er trĂ€gt ein kariertes Hemd und hĂ€lt ein Smartphone in der Hand. Im Hintergrund ein BĂŒcherregal und ein GemĂ€lde. Oben rechts das Logo von "Lieferando".
Ein Junge leckt den Bildschirm, auf dem ein Bild eines Döners ist. Die Szene ist in rötliches Licht getaucht. Oben rechts befindet sich ein orangefarbenes Symbol mit einem Haus und Messer-Gabel-Icon.
Ein Raum voller technischer Konsolen und blinkender Lichter. Ein Mann im weiĂen Laborkittel schaut nach hinten. Ein Junge steht links neben ihm an einer Konsole. Im Hintergrund sitzt eine Person in einem Stuhl. Oben rechts ist ein Logo mit einem Haus und Besteck.
In einem Kontrollraum stehen zwei Kinder und ein Mann im Laborkittel. Ein drittes Kind sieht nach oben, wo ein ĂŒbergroĂer Taco auf einem Bildschirm projiziert wird. Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch und schaut ebenfalls nach oben. Ein weiteres Laborpersonal steht in der NĂ€he, wĂ€hrend SchaltflĂ€chen und Knöpfe die WĂ€nde bedecken. Rechts oben ist ein Logo mit Haus und Besteck zu sehen.
Ein Smartphone wird von einer Hand gehalten. Auf dem Bildschirm ist eine Bestell-App offen. Es gibt ein Bild von Tacos mit einer Bewertung von fĂŒnf Sternen. Ein orangefarbener Button mit der Aufschrift âJetzt bestellenâ ist sichtbar. Oben rechts ein orangefarbenes Logo mit einem Haus und Besteck. Benutzeroptionen am unteren Bildschirmrand zu sehen.
Ein Mann mit Bart trĂ€gt ein kariertes Hemd und hĂ€lt einen Nacho in der Hand. Im Hintergrund sind groĂe Fenster und grĂŒne BĂ€ume zu sehen. Oben rechts ist ein orangefarbenes Logo mit einem Haus und Besteck.
Eine vierköpfige Familie sitzt am runden Tisch mit verschiedenen Speisen. Ein Mann in der Mitte hĂ€lt einen Chip. Zwei Kinder sitzen links und rechts neben ihm, das dritte Kind ist kaum zu sehen. Mehrere Gerichte und GetrĂ€nke sind verteilt. Im Hintergrund steht eine groĂe Pflanze und es gibt ein groĂes Fenster mit Blick ins GrĂŒne. Oben rechts ist ein orangefarbenes Logo.
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Werbung aus dem Jahr 2026 von Just Eat in der Schweiz, mit dem von uns gewĂ€hlten Titel: "Lieferando liefert Pizza, Nudeln und Tacos schnell und bequem direkt zu dir nach Hause" mit der Kurzbeschreibung: "Stefan hat Hunger die Gehirnschaltzentrale schlĂ€gt Alarm â Just Eat liefert alles: Pizza, Nudeln, Tacos fĂŒr die ganze Familie. Einfach bestellen, genieĂen und entspannen. Just Eat â das Essen kommt zu dir!". Diese Werbung thematisiert oder beinhaltet die Kategorie/n Lieferservice, Nudeln, Chips & Snacks.
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