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Der TV-Spot bewirbt die „MyPost 24“-Paketautomaten der Post AG. Anhand einer humorvollen Szene, in der ein Staubsaugerroboter Chaos anrichtet und retourniert werden muss, wird die Dienstleistung präsentiert: Kunden können Pakete in verschiedenen Größen (S bis XL) rund um die Uhr flexibel empfangen und versenden – einfach, jederzeit und überall.
Quelle: Dieser Spot wurde zuerst erkannt auf Rtl, (c) Post Ag
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Der Spot für MyPost 24 der Schweizer Post ist ein Beispiel dafür, wie man mit einer scheinbar absurden Prämisse eine eigentlich banale Dienstleistung in ein visuelles Narrativ verpackt – und dabei zwischen Charme und peinlicher Überdehnung balanciert. Ich finde, dass der Ansatz, einen Staubsaugerroboter als Katalysator für das Chaos zu nutzen, zunächst eine gewisse Originalität verspricht.
Die Frau im rosafarbenen Mantel wirkt wie eine Figur aus einem schlechten Slapstick-Film, die mit ihrer ratlosen Mimik und den übertriebenen Bewegungen (das Herumkriechen unter dem Sofa mit dem Holzstab) eher Mitleid als Identifikation weckt. Meine Meinung ist, dass die Inszenierung hier zu sehr ins Klischee abdriftet: Die verwüstete Wohnung, das Klopapier, die zerbrochene Vase – das alles erinnert an eine übertriebene Pantomime, als hätte jemand eine Checkliste für „Chaos in 30 Sekunden“ abgearbeitet. Wo bleibt da der subtile Witz, die intelligente Brechung der Erwartung? Stattdessen fühlt es sich an, als würde der Spot verzweifelt versuchen, eine Emotion zu erzeugen, die er nicht wirklich hat.
Die visuelle Umsetzung ist zwar technisch sauber, aber inhaltlich wenig inspiriert. Die Farbgebung – der rosafarbene Mantel, das gedämpfte Licht, die grüne Wand im Hintergrund – wirkt wie ein zusammengewürfelter Pinterest-Moodboard-Versuch, der zwischen Gemütlichkeit und Kitsch schwankt. Besonders fragwürdig ist die Szene, in der die Frau den Karton packt: Plötzlich ist das Chaos wie weggeblasen, als hätte jemand den Reset-Knopf gedrückt. Dieser Bruch in der Kontinuität stört den Fluss und untergräbt die ohnehin schon schwache narrative Logik. Ich denke, hier hätte man entweder konsequenter bleiben oder den Spot komplett umbauen müssen – etwa indem das Chaos als Metapher für den Alltagsstress dient, den MyPost 24 dann löst. Aber so wirkt es einfach nur willkürlich.
Der eigentliche Clou, die Paketstation, kommt dann fast beiläufig. Die gelben Fächer wirken zwar freundlich und einladend, aber die Verbindung zum vorherigen Chaos ist so dünn, dass man sich fragt, warum der Spot nicht einfach direkt mit der Dienstleistung beginnt. Die Botschaft „Pakete jederzeit empfangen und versenden“ ist zwar klar, aber sie wird nicht wirklich emotional aufgeladen. Stattdessen fühlt es sich an, als hätte man eine x-beliebige Dienstleistung in eine x-beliebige Slapstick-Szene gepresst, ohne dass beides wirklich zueinanderfindet.
Aus meiner Perspektive ist das größte Problem des Spots, dass er keine klare Zielgruppenansprache hat. Die Frau im Mantel wirkt wie ein generisches Platzhalter-Modell, das weder eine bestimmte Altersgruppe noch einen Lebensstil repräsentiert. Ist das ein Spot für junge Berufstätige, die flexibel Pakete verschicken müssen? Für ältere Menschen, die sich mit Technik schwertun? Für Familien, die Chaos im Haushalt kennen? Der Spot gibt keine Antwort, weil er sich in keiner Richtung wirklich festlegt. Die Markenbotschaft „Die Post macht’s möglich“ wirkt in diesem Kontext fast wie ein verzweifelter Versuch, dem Ganzen einen Sinn zu geben – als ob die Post hier nicht nur Pakete, sondern auch die Rettung aus dem absurden Chaos verspricht.
Kreativität und Originalität? Nun, der Ansatz ist nicht komplett neu – die Idee, Alltagsprobleme mit einer Dienstleistung zu „lösen“, ist ein oft genutzter Trick in der Werbung. Aber meiner Ansicht nach scheitert der Spot daran, diese Idee mit genug Witz, Ironie oder emotionaler Tiefe zu füllen, um wirklich zu überzeugen. Stattdessen bleibt ein Gefühl von „Das hätte auch anders gehen können“ zurück.
Fachlich betrachtet ist der Spot technisch solide umgesetzt, aber inhaltlich wirkt er wie ein halbgares Experiment. Die visuelle Sprache ist zwar ansprechend, aber die Botschaft geht im Chaos der Inszenierung unter. Ich frage mich, ob hier nicht jemand zu sehr auf „unterhaltsam“ gesetzt hat, ohne zu bedenken, dass Unterhaltung in der Werbung nur dann funktioniert, wenn sie auch eine klare Botschaft transportiert.
Was denkst du? Ist der Spot ein gelungener Versuch, eine langweilige Dienstleistung mit Humor aufzuwerten – oder einfach nur ein Beispiel dafür, wie man eine gute Idee durch Überinszenierung kaputtmacht? Sollte Werbung wie diese eher auf subtile Ironie setzen oder lieber direkt und klar kommunizieren? Und vor allem: Hättest du dir gewünscht, dass der Spot mehr Biss hat – oder ist er genau so, wie er sein soll?
Relevante Sequenzen/ Szenen aus diesem TV Spot zur Erläuterung und Ergänzung:
Die Sequenzbeschreibungen der ausgestrahlten Fernsehwerbung/ Fernsehspot, basierend auf den exemplarisch genutzten Screenshots:
Eine Frau steht in einem Wohnzimmer und schaut nach rechts. Sie trägt einen rosafarbenen Mantel und einen dunklen Pulli. Hinter ihr brennt eine kleine Lampe, und durch die Fenster fällt gedämpftes Licht.
Der Raum ist komplett verwĂĽstet: umgekippte StĂĽhle, ein umgefallener Pflanzenkorb, zerbrochene Vase mit Blumen auf dem Boden und ĂĽberall lange Bahnen Klopapier. Ein Saugroboter steht mitten im Chaos, daneben liegen Zeitungen und ein paar Hefte verstreut auf dem Holzboden.
Eine Frau steht im Flur einer Wohnung, trägt einen rosa Mantel über einem dunklen Pulli und hat die Haare locker hochgebunden. Hinter ihr brennt eine kleine Lampe, Tageslicht fällt durch Vorhänge ins Zimmer.
Eine Frau liegt flach auf dem Boden und schaut unter das Sofa. Auf dem Boden liegen verstreute Pflanzenteile, Taschentücher und kleine Holzstücke. Ein langer Stab ragt zu ihr hin, während unter dem Sofa ein Gerät mit roten Lichtern steht.
Eine Frau mit Mantel packt an einem groĂźen Karton herum. Sie steht in einem Wohnzimmer mit grĂĽner Wand, einem Blumenbild und einem offenen Durchgang zu einem Sofa im Hintergrund.
Eine Person steht vor einer gelben Paketstation und drĂĽckt mit der Hand auf ein Fach. Text in Gelb wirbt fĂĽrs Empfangen und Versenden von Paketen.
Gelbe Paketfächer stehen in einer Reihe, vorne ein Display und Größenangaben wie S, M, L und XL. Der Boden ist nass, rechts ist ein Ausschnitt von einem Geschäftseingang zu sehen.
Gelber Hintergrund mit einem roten Plus und einem schwarzen P in der Mitte.
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Post Ag Werbung aus dem Jahr 2026 in der Schweiz, mit dem von uns gewählten Titel: "MyPost 24: Pakete flexibel empfangen und versenden – rund um die Uhr." mit der Kurzbeschreibung: "Wenn der Staubsaugerroboter Chaos verursacht, eingefangen und zurück gesendet werden musss: MyPost 24: Mit der Post jederzeit Pakete empfangen und versenden – einfach XL!". Diese Werbung thematisiert oder beinhaltet die Kategorie/n Onlineshop
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