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Greenpeace wirbt um monatliche Spenden von 3 €, um gemeinsam gegen Umweltzerstörung, den Verlust von Arten wie Orang-Utans und Robben sowie die Bedrohung kommender Generationen zu kämpfen. Kernaussage: Schützen Sie mit Greenpeace aktiv Wälder, Meere und unsere Zukunft.
Quelle: Dieser Spot wurde zuerst erkannt auf Sixx, (c) Greenpeace
Aus urheberrechtlichen Gründen können wir den Spot nicht als Video mit Ton, sondern nur mit sequentiellen und beleghaften Screenshots anbieten. Wenn Sie uns als Urheber zugehörige Rechte für die Anzeige des vollständigen Videos mit Ton erteilen wollen, nehmen Sie gerne Kontakt auf. Unsere User werden es Ihnen danken, und es wird Ihre TV-Spot-Reichweite um viele, sehr Brandaffine Besucher erweitern. Das wertvolle Feedback gibt es kostenlos dazu. Einfachen Zugriff und Verwaltung Ihrer TV-Spots immer aktuell, abteilungsübergreifend und in Echtzeit finden Sie hier.
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Aus meiner Perspektive ist dieser Greenpeace-Spot ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie anspruchsvolle Kommunikation im Werbekontext gestaltet werden kann. Direkt zu Beginn wird man mit der Nahaufnahme eines Orang-Utans konfrontiert, dessen Blick auf fast schmerzhafte Weise Nähe und Verbindlichkeit schafft. Ich finde, dass das kein Zufall ist:
Besonders ansprechend ist für mich die Dramaturgie der Sequenzen – von der ruinösen Ödnis abgeholzter Landschaften, über das melancholisch eingefangene Leben einer Robbe, bis hin zum Mädchen, das inmitten von Müll geradezu als Stellvertreterin für die nachfolgenden Generationen präsentiert wird. Ich denke, dass es dem Spot dadurch gelingt, die eigentlich abstrakte Thematik der Umweltzerstörung auf verschiedene, sehr greifbare Lebensbereiche und Akteure herunterzubrechen. Vor allem der niederschwellige Wechsel zwischen Tier, Mensch und Landschaft sorgt dafür, dass die Zielgruppenansprache über ökonomische und altersbezogene Grenzen hinweg funktioniert.
Was ich besonders intelligent und durchaus anspruchsvoll finde, ist die Doppelstrategie aus Empathie und Aktivismus: Nach den zugegeben schon fast pathetischen Momenten mit aufwühlenden Gesichtern und Nahaufnahmen, kippt der Spot in dokumentarisch gefärbte Szenen von Engagement. Aktivist:innen pflanzen Bäume, sammeln Müll, protestieren gegen fossile Energieträger. Diese Wendung verhindert, dass man in der reinen Opfer-Perspektive verharrt. Aus meiner Sicht ist das ein sehr reflektiertes Stilmittel: Es wird nicht nur alarmiert, sondern gleichzeitig motiviert und kanalisiert.
Die visuelle Umsetzung ist eine Liga für sich. Die Bildsprache bleibt konsistent düster und melancholisch, wird aber immer wieder mit Hoffnungssymbolik durchbrochen – etwa wenn Lichtreflexe auf dem Wasser die Szenen auflockern oder wenn das Grün des Greenpeace-Logos den Bildern einen Farbtupfer voller Erwartung verpasst. Meiner Meinung nach eine clevere Bildregie mit viel Gespür für Wirkung, ohne dabei in Kitsch oder Überinszenierung abzudriften.
Die Tonalität der Werbebotschaft selbst ist kompromisslos direkt und eindeutig positioniert. Sätze wie „Schützen Sie, was wirklich wichtig ist“ sind bewusst als moralischer Appell formuliert, ohne sich in billigen Gefühlen zu suhlen. Ob man sich davon angesprochen fühlt oder eher provoziert – das bleibt jedem selbst überlassen, aber gerade das kritische Nachhaken nach kollektiver Pflicht halte ich für ein Zeichen von inhaltlicher Reife und verdienter Unbequemlichkeit.
Originell mutet für mich vor allem die Schlusssequenz an: Die kalte Schönheit eines rotierenden Erdballs, kombiniert mit dem nüchternen Spendenaufruf, führt die Betrachter:innen wie durch die Hintertür aus der eigenen Komfortzone. Der QR-Code ist dann fast schon die digitale Exit-Strategie: Wer jetzt noch ruhig sitzen bleibt, muss schon sehr abgebrüht sein.
Ich bin der Überzeugung, dass dieser Spot viele Werber:innen und NGOs vor Neid erblassen lässt – nicht nur wegen der Qualität, sondern auch wegen der Souveränität, mit der Greenpeace seine Markenbotschaft ausrollt. Es gibt zwar den einen oder anderen Moment, in dem man über das Pathos schmunzeln könnte (zum Beispiel die zuweilen bibeltreue Kulisse aus Wolken, Licht und Erlösungssehnsucht), aber ganz ehrlich: Weniger wäre hier eindeutig weniger.
Mir bleibt am Ende die Frage: Ist das Musterbeispiel eines gesellschaftlich relevanten, handwerklich sehr starken und emotional wie intellektuell anspruchsvollen Social Spots, oder bewegt sich Greenpeace hier schon im Grenzbereich zum moralischen Zeigefinger? Diskutiert gern mit – wie wirkt dieser Spot auf euch, und wo liegen für euch die Stärken oder vielleicht sogar die Reibungspunkte?
Relevante Sequenzen/ Szenen aus diesem TV Spot zur Erläuterung und Ergänzung:
Die Sequenzbeschreibungen der ausgestrahlten Fernsehwerbung/ Fernsehspot, basierend auf den exemplarisch genutzten Screenshots:
Ein Orang-Utan-Gesicht in Nahaufnahme mit deutlichen Gesichtszügen und Augen, die direkt nach vorne schauen. Das Fell ist dunkel mit spärlichen helleren Strähnen. Oben rechts steht "Social Spot".
Eine weite, abgeholzte Landschaft mit Baumstümpfen und umgestürzten Bäumen. Der Himmel ist teils bewölkt, und die Sonne steht tief am Horizont. Alles wirkt neblig und feucht, mit dunklen Bodenfarben. Rechts oben steht "Social Spot".
Eine Robbe liegt ruhig am Ufer, das Wasser spiegelt das Licht des Himmels wider. Im Hintergrund ist eine Landschaft mit Bergen und einer Siedlung zu sehen. Die Stimmung wirkt ruhig und friedlich, die Farben sind gedämpft und blau.
Ein Mädchen mit gelber Jacke steht im Vordergrund. Dichtes, lockiges Haar wird von einem rosa Stirnband gehalten. Der Hintergrund ist verschwommen und wirkt wie eine Landschaft mit Müll und Schutt. Düsterer Himmel, leicht bewölkt. Keine weiteren Personen oder Tiere sichtbar.
Nahaufnahme von blauen Augen. Links unten steht "GREENPEACE" in grüner Schrift. Rechts unten ist "greenpeace.de" zu lesen, daneben ein Suchsymbol.
Nahaufnahme von zwei Augen, oberhalb der grünen Schrift "GREENPEACE" und dem Text "greenpeace.de" mit einer Suchleiste. Hautdetails sind deutlich sichtbar.
Nahaufnahme von zwei Augen und Augenbrauen. Unten links steht "GREENPEACE" in grüner Schrift. Unten rechts der Text "greenpeace.de" in einem Suchleisten-Design.
Ein Mann steht auf einem Müllhaufen und hält ein gelbes Schild mit der Aufschrift "Strong Global Plastics Treaty Now!". Im Hintergrund ist ein Lastwagen mit mehreren sitzenden Personen. Unten links steht "GREENPEACE" und rechts unten ist ein QR-Code mit der URL greenpeace.de.
Nahaufnahme eines Auges. Auffällige grüne und blaue Farben in der Iris. Oben links Text: "Spenden Sie jetzt 3 Euro im Monat." Unten links das Logo "GREENPEACE". Unten rechts ein QR-Code und die URL "greenpeace.de".
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Werbung aus dem Jahr 2026 von Greenpeace in Österreich, mit dem von uns gewählten Titel: "Mit nur 3 € im Monat mit Greenpeace Wälder, Meere und unsere Zukunft aktiv schützen" mit der Kurzbeschreibung: "Für unsere Zukunft, für Orang-Utans, Robben und Kinder – kämpfen Sie gemeinsam mit Greenpeace gegen Umweltzerstörung. Spenden Sie jetzt 3 Euro im Monat! greenpeace.de". Diese Werbung thematisiert oder beinhaltet die Kategorien Politik-Gesellschaft.
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