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MediaMarkt und Saturn bewerben in ihrem TV-Spot den Kauf von Waschmaschinen mit einem umfassenden Service-Versprechen: Bei einer Bestellung bis zum 9. März (9 Uhr) erfolgt die Lieferung, Installation sowie die Altgerätentsorgung kostenlos. Die Werbebotschaft betont die unkomplizierte Lösung kundenindividueller Bedürfnisse durch beide Marken.
Quelle: Dieser Spot wurde zuerst erkannt auf Kabel1, (c) Media Markt
Aus urheberrechtlichen Gründen können wir den Spot nicht als Video mit Ton, sondern nur mit sequentiellen und beleghaften Screenshots anbieten. Wenn Sie uns als Urheber zugehörige Rechte für die Anzeige des vollständigen Videos mit Ton erteilen wollen, nehmen Sie gerne Kontakt auf. Unsere User werden es Ihnen danken, und es wird Ihre TV-Spot-Reichweite um viele, sehr Brandaffine Besucher erweitern. Das wertvolle Feedback gibt es kostenlos dazu. Einfachen Zugriff und Verwaltung Ihrer TV-Spots immer aktuell, abteilungsübergreifend und in Echtzeit finden Sie hier.
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Der Spot von Media Markt und Saturn für die kostenlose Waschmaschinen-Lieferung ist ein Paradebeispiel dafür, wie man mit scheinbarer Einfachheit eine klare Botschaft transportiert – und dabei doch auf mehreren Ebenen zwischen Genialität und Gähnen schwankt. Ich finde, dass der Ansatz, eine klassische Serviceleistung wie die Lieferung und Entsorgung in eine scheinbar lockere, fast schon chatartige Kommunikation zu verpacken, auf den ersten Blick mutig wirkt.
Die visuelle Umsetzung ist konsistent, das muss man ihr lassen. Das knallige Rot auf Schwarz oder umgekehrt schafft eine fast schon aggressive Aufmerksamkeit, die im Fernsehen sicherlich funktioniert. Meine Meinung ist, dass diese Farbwahl zwar polarisiert, aber genau das ist wohl auch beabsichtigt. Es geht nicht um Feingefühl, sondern um Durchsetzungskraft – und in dem Sinne passt es zur Markenpositionierung von Media Markt und Saturn, die sich ohnehin als die lauten, unübersehbaren Player im Elektromarkt inszenieren. Allerdings wirft das auch die Frage auf, ob diese visuelle Dominanz nicht langsam an ihre Grenzen stößt. Wenn jeder Spot aussieht, als hätte jemand einen Feueralarm ausgelöst, verliert selbst die beste Botschaft an Strahlkraft, weil das Gehirn irgendwann einfach abschaltet.
Die eigentliche Botschaft – „Hey, wir liefern, installieren und entsorgen alles kostenlos, aber nur bis zum 9. März, 9 Uhr“ – ist so simpel, dass sie fast schon wieder genial wirkt. Aus meiner Perspektive liegt hier der eigentliche Clou: Die Dringlichkeit wird nicht durch aufwendige Inszenierungen oder emotionale Geschichten erzeugt, sondern durch eine nackte, fast schon brutale Fristsetzung. „Bis zum 9.3., 9 Uhr“ – das ist kein Vorschlag, das ist ein Ultimatum. Und genau das macht den Spot aus fachlicher Sicht interessant, denn er verzichtet komplett auf die üblichen Werbe-Klischees wie glückliche Familien, die ihre neue Waschmaschine auspacken, oder technikbegeisterte Männer, die stolz auf Knöpfe drücken. Stattdessen wird die Botschaft auf das reduziert, was wirklich zählt: „Du willst was? Wir machen’s. Aber beeile dich.“ Das ist ehrlich, direkt und – wenn man es denn so sehen will – auch ein bisschen zynisch. Denn natürlich weiß jeder, dass diese „kostenlose“ Lieferung nur ein Lockmittel ist, um den Umsatz in einer bestimmten Zeit zu pushen. Aber der Spot gibt sich nicht einmal die Mühe, das zu verschleiern. Er sagt einfach: „Hier, nimm das Angebot, solange es geht.“
Kreativität zeigt sich hier vor allem in der Reduktion. Die Szene mit den beiden Lieferanten in ihren roten Shirts, die die Waschmaschine durch die Gegend schieben, ist so schlicht, dass sie fast schon wieder poetisch wirkt. Es gibt keine überflüssigen Details, keine unnötigen Dialoge, keine ablenkenden Effekte. Die Kamera folgt einfach den Männern und ihrem Gerät, während im Hintergrund der Countdown läuft. Das ist minimalistisch, aber effektiv. Meine Ansicht ist, dass diese Schlichtheit dem Spot eine gewisse Eleganz verleiht – zumindest im Vergleich zu den sonst oft überladenen Werbespots der Branche. Allerdings frage ich mich, ob diese Reduktion nicht auch ihre Grenzen hat. Denn wenn der Spot nur aus einer Abfolge von Bildern besteht, die im Grunde dasselbe zeigen – nämlich Leute, die etwas transportieren –, dann wirkt das irgendwann repetitiv. Die Wiederholung der gleichen Szene mit leicht variierten Perspektiven und Texten erinnert mich an diese alten Werbespots, in denen ein Produkt aus allen möglichen Winkeln gezeigt wird, als würde das den Zuschauer irgendwie überzeugen. „Schaut her, wir haben die Waschmaschine von vorne, von hinten, von der Seite – jetzt kauft sie endlich!“
Ein weiterer Punkt, der mich nachdenklich stimmt, ist die Zielgruppenansprache. Der Spot spricht ganz klar diejenigen an, die sich nicht mit unnötigen Details aufhalten wollen. Menschen, die eine Waschmaschine brauchen, sich aber nicht für die neuesten Technologien oder Design-Trends interessieren. Es ist Werbung für die Pragmatiker, diejenigen, die einfach nur ein funktionierendes Gerät wollen – und zwar schnell und ohne Aufwand. Das ist aus meiner Sicht eine klare Positionierung, aber sie hat auch ihre Schattenseiten. Denn wer sich für Technik begeistert oder Wert auf Ästhetik legt, fühlt sich hier vielleicht nicht angesprochen. Der Spot sagt im Grunde: „Wir verkaufen dir ein Gerät, das seine Aufgabe erfüllt – mehr nicht, mehr brauchst du nicht.“ Das ist ehrlich, aber es ist auch eine bewusste Entscheidung, einen großen Teil der potenziellen Kundschaft auszublenden.
Was mich am meisten fasziniert, ist die Frage, wie dieser Spot in einem größeren Kontext wirkt. Media Markt und Saturn werben ständig mit ähnlichen Angeboten – kostenlose Lieferung, Rabatte, Sonderaktionen. Der Spot fügt sich nahtlos in diese Strategie ein, aber er tut es auf eine Weise, die fast schon selbstreferenziell wirkt. Es ist, als würde die Marke sagen: „Wir wissen, dass ihr unsere Spots kennt, also sparen wir uns die großen Erklärungen und kommen direkt zur Sache.“ Das ist aus fachlicher Perspektive ein interessanter Ansatz, weil er die Erwartungshaltung der Zuschauer antizipiert. Wenn jemand einen Media-Markt-Spot sieht, erwartet er ohnehin ein Angebot – also warum nicht gleich zur Sache kommen?
Trotzdem bleibt ein leichtes Gefühl der Leere zurück. Der Spot ist so sehr auf seine Botschaft reduziert, dass er kaum Raum für Emotionen oder Identifikation lässt. Es gibt keine Geschichte, keine Charaktere, keine echte Interaktion – nur eine Transaktion. Und genau das ist vielleicht sein größter Stärken und gleichzeitig seine größte Schwäche. Er funktioniert, weil er genau das tut, was er verspricht: Er informiert über ein Angebot, ohne Umwege, ohne Schnörkel. Aber er hinterlässt auch das Gefühl, dass da mehr hätte sein können. Eine Prise Humor, eine unerwartete Wendung, ein Moment, der zum Nachdenken anregt – etwas, das den Spot von der Flut ähnlicher Werbung abhebt.
Letztlich ist dieser Spot ein perfektes Beispiel dafür, wie man mit minimalen Mitteln eine klare Botschaft transportiert – und gleichzeitig zeigt er, wie schwer es ist, in einer überfüllten Werbelandschaft wirklich aufzufallen. Er ist nicht schlecht, aber er ist auch nicht herausragend. Er ist effizient, aber nicht einprägsam. Er ist ehrlich, aber nicht emotional. Und genau das macht ihn zu einem interessanten Studienobjekt: Wie viel kann man reduzieren, bevor etwas seine Seele verliert?
Was denkst du? Ist dieser Spot ein geniales Beispiel für klare, unaufgeregte Werbung – oder fehlt ihm genau das, was einen wirklich guten Spot ausmacht: eine Prise Magie, eine unerwartete Wendung, etwas, das im Gedächtnis bleibt? Sollte Werbung immer so direkt sein, oder darf sie sich auch mal Zeit nehmen, um eine Geschichte zu erzählen? Und vor allem: Funktioniert diese Art von Werbung wirklich, oder ist sie nur ein weiteres Rädchen im großen Getriebe der Konsummaschinerie? Ich bin gespannt auf deine Gedanken!
Relevante Sequenzen/ Szenen aus diesem TV Spot zur Erläuterung und Ergänzung:
Die Sequenzbeschreibungen der ausgestrahlten Fernsehwerbung/ Fernsehspot, basierend auf den exemplarisch genutzten Screenshots:
Schwarzer Sprechblasen-Kasten auf knallrotem Hintergrund zeigt den Text Hey MediaMarkt & Saturn,. Oben rechts sitzen deren Logos.
Ein roter Hintergrund mit einer schwarzen Sprechblase zeigt den Satz: Hey MediaMarkt & Saturn, ich brauch ’ne neue Waschmaschine! Logos der beiden Marken stehen oben rechts.
Rote Sprechblase auf schwarzem Hintergrund mit dem Text Kein Problem! Wir liefern. Rechts oben stehen die Logos von MediaMarkt und Saturn.
Zwei Typen in roten Shirts schleppen ein großes weißes Gerät nach draußen. Rechts steht fette Werbung mit rotem Hintergrund, die eine kostenlose Lieferung bis zu einem bestimmten Datum ankündigt.
Zwei Leute in roten Shirts schieben draußen flott einen Wagen mit Pflanzen vorbei, daneben steht ein knallroter Werbetext zu einer kostenlosen Lieferung bis zum 9.3.
Zwei Leute in roten Shirts schieben ein großes Elektrogerät auf einer Sackkarre zu einer Haustür. Rechts steht ein roter Hinweis mit kostenloser Lieferung bis zu einem genannten Datum.
Zwei Leute in roten Shirts schieben mit einer Sackkarre eine Waschmaschine. Rechts steht groß ein Hinweis, dass die Lieferung bis zum 9.3. um 9 Uhr gratis ist.
Zwei Leute in roten Klamotten schieben mit einer Sackkarre eine Waschmaschine vor eine Haustür. Daneben steht ein rotes Werbefeld mit dem Hinweis, dass die Lieferung bis zum 9.3. um 9 Uhr kostenlos ist.
Auf schwarzem Hintergrund stehen groß die Logos von MediaMarkt und Saturn nebeneinander, links rot, rechts schwarz, beide klar und mittig platziert.
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Media Markt Werbung aus dem Jahr 2026 in Deutschland, mit dem von uns gewählten Titel: "Kostenlose Lieferung & Montage: Ihr Waschmaschinen-Rundumservice bei MediaMarkt & Saturn" mit der Kurzbeschreibung: "Media Markt Saturn: Deine neue Waschmaschine – wir liefern, installieren und entsorgen kostenlos bis 9.3., 9 Uhr.". Diese Werbung thematisiert oder beinhaltet die Kategorie/n Elektronik, Waschmaschine, Onlineshop, Lieferservice, Rabatt.
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